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Mixed: Enttäuschendes 2. DM Wochenende

Am 31. August reisten wir zu fünfzehnt (mit Jensi im Herzen) zum zweiten Wochenende der Ultimate Frisbee Mixed DM 1. Liga aus Berlin nach München. Nach kurzem Blick auf die Wetteraussichten für das Wochenende haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, nicht zu zelten und stattdessen in einem nahegelegenen Hostel unterzukommen.

Nach einer trockenen Nacht in eben diesem Hostel fand am Samstag Morgen unser erstes Spiel gegen den Aufsteiger aus Darmstadt statt. Trotz Urlaubs- und Trainingspause konnten wir hier einen guten Start hinlegen und mit 5:3 in Führung gehen. Zu diesem Moment entschied sich Darmstadt zu einer taktischen Umstellung ihrer Defense. Sie haben uns fortan mit einer Zonen-Verteidigung zu mehr Pässen gezwungen. Leider sind wir damit nicht gut klar gekommen und haben unseren erarbeiteten Vorsprung nicht halten können. Mit dem erzeugten Druck konnte sich Darmstadt einige Breaks verschaffen. Dieser Vorsprung war am Ende nicht mehr einzuholen und das Spiel ging 12:15 gegen den zukünftigen Vize-Meister verloren.

Unser zweites Spiel ging gegen Sugar Mix aus Stuttgart. Den Anfang des Spiels konnten wir gut mitspielen, jedoch setzte uns die sichere Stuttgarter Offense unter Druck und wir konnten zudem mit unserer Defense nicht dagegenhalten. Mit dem Cincinnati-Feeling im Rücken war Sugar Mix nicht zu stoppen und nutze unsere Offensefehler sofort aus. Leider konnten wir hier wenig Akzente setzen – zum einen konnten die Taktiken nicht gut umgesetzt werden, zum anderen hat es geregnet wie aus Eimern, ergo: Souverän entschieden die routinierten Stuttgarter das Spiel mit 5:15 für sich.mixed dm münchen pavillion

Durch die beiden Niederlagen in den letzten Poolspielen landeten wir auf dem 6. Platz und mussten im unteren Pool spielen. Hier lautete unser erster Gegner Frau Rauscher & the Bembelboys aus Frankfurt/Main. Nach den bisherigen Niederlagen wollten wir nochmal alles in das letzte Samstagsspiel werfen. Dies gelang uns auch sehr gut: Die Defense konnte, größtenteils mit einer intensiven Personen-Defense, die Frankfurter zu vielen Notwürfen zwingen. In Kombination mit unserer sicheren Offense, die keine Probleme mit der Frankfurter Zone hatte, konnten wir das Spiel sicher für uns entscheiden und gewannen mit 15:8. Puh…ein regnerischer Tag ging zu Ende und wir freuten uns auf eine warme Dusche und ein Kaltgetränk. Jetzt waren nochmal alle froh, dass wir in einem trockenen, warmen Bett schlafen konnten.

Das erste Sonntagsspiel ging gegen die Maultaschen aus Tübingen. Dieses Spiel fand auf dem Kunstasen mit Live-Stream statt, so dass wir uns durch ein heißes Warm-Up und Make-Up von der besten Seite präsentieren wollten. Nachdem wir anfänglich Punkte tradeten, stellte uns die starke Zone um Darthmaultasche vor große Probleme. Hinzu kamen viele individuelle Fehler auf unserer Seite. Das Resultat war eine enttäuschende 11:15-Niederlage. Schade, hier wäre mehr drin gewesen…

Die Niederlage zwang uns in ein „All-or-Nothing“-Relegationsspiel gegen Sturmflut aus Hamburg. Hier wollten wir nochmal alle Kräfte mobilisieren, um den Klassenerhalt zu sichern. Leider kassierten wir gleich zu Beginn 2 Breakpunkte zum 0:2. Auch im weiteren Verlauf bekamen wir keinen Zugriff auf das Spiel und gingen mit einem 5-Punkte-Abstand in die Halbzeit. Nach der Halbzeit starteten wir wieder schlecht mit vielen individuellen Fehlern. Jedoch gelang es uns bei einem Stand von 5:12 durch Umstellen auf Zonen-Defense und geile Sidelinearbeit, viel Druck aufzubauen und die Hamburger zu Fehlern zu zwingen, die wir anschließend verwandeln konnten. Das gelang nicht 3, nicht 4, sondern 5 Punkte! in Folge, so dass der Hamburger Sturmflut sichtlich das Wasser bis zum Halse stand. Bei einem Stand von 10:12 stellten die Hamburger gegen unsere Zone zwei Personen tief, die sie dann auch tief bedienen konnten. Dies war genau das Mittel, das sie gegen unsere Zone brauchten. So fand Hamburg dann wieder zurück ins Spiel und wir mussten uns leider mit einem 12:15 geschlagen geben. Die Hucks steigen leider somit in die 2. Liga ab, aber es gibt Licht am Horizont: Eine Brücke kurz nach Feucht bei der Rückfahrt.