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Mixed: 3. Platz bei EUC-Q

Um an der diesjährigen EUCR in Amsterdam teilnehmen zu können, nahm das Hucks Mixed Team am 27./28. Mai an dem, in diesem Jahr erstmals stattfindenden, nationalen Qualifikationsturnier in Nürnberg teil. Da sich nur 6 Teams für die EUCQ angemeldet hatten, war von vornherein klar, dass alle Mannschaften allein durch das Teilnehmen an der EUCQ automatisch für die EUCR qualifiziert sind, unabhängig davon, wie die Teams bei der Quali abschneiden. Nichtsdestotrotz nahmen die Hucks dieses Turnier nicht auf die leichte Schulter, sondern sahen es als die perfekte Vorbereitung für die in Kürze anstehende Deutsche Meisterschaft und die EUCR an.

Wer das Krähen des Hahns ausblenden konnte, stieg am Samstag morgen ausgeschlafen aus dem Zelt, denn unser erstes Spiel sollte erst 10:20 Uhr starten. Genug Zeit also für ein ausgiebiges und reichhaltiges (Wurst-)Frühstück und ein intensives Warm Up.

Unser erstes Spiel dieses Wochenendes bestritten wir gegen Frankfurt. Wir starteten von Anfang an hochmotiviert und konzentriert in das Spiel. Ein schöner Flow in der Offense und eine sehr gute Person- und Zonendefense brachten uns diverse Breaks und ein bequemes Punktepolster. So konnten wir das Spiel schließlich souverän mit 15:4 für uns entscheiden.

Mit Colorado wartete im nächsten Spiel der stärkste Gegner des Turniers auf uns, was wir bis dahin allerdings noch nicht wussten. Wir starteten etwas verschlafen in dieses Spiel, was Colorado sehr gut zu nutzen wusste und gleich zu Beginn der Partie mit ein paar Punkten davon zog. Trotz gutem Druck unsererseits in der Defense und daraus resultierenden Turns, gelang es uns nicht unsere Offense sicher durch zu bringen. Und so konnte der Sieg von Colorado mit 7:15 nie wirklich gefährdet werden.

Der letzte Gegner am Samstag hieß Mainz. Wieder einmal verschliefen die Hucks den Start des Spiels, wurden aber rechtzeitig wach, um sich ins Spiel zu reinzukämpfen. Auch weil Mainz sich teilweise selbst im Wege stand oder, wie es Ali ausdrückte, “sich selbst den Stock in die Speichen schmiss”. Insgesamt war es ein Spiel auf Augenhöhe und am Ende konnten die Hucks das Spiel mit 15:14 für sich entscheiden.

Zum Ausklang des Tages und Energiereserven aufladen, ging es nach kurzem Wurst- und Möhrchen-Snack auf dem Norma-Parkplatz in die Nürnberger Altstadt. Nachdem Ali seine Einparkkünste in einer Parklücke, die kürzer war als das Auto selbst, unter Beweis gestellt hatte, saßen wir auf sehr unbequemen Bänken aber in schönstem Altstadt-Ambiente gemütlich zusammen. Dank leichter Verwirrung der, für Berlin-aklimatisierte Ohren, unfassbar freundlichen Kellnerinnen konnten nicht nur alle Hucks den Studenten-Rabatt abräumen, sondern die versehentlich verlängerte Wartezeit bis zum Essen mit Freigetränken überbrücken. Im Anschluss an Flammkuchen, Quiche und Co. steckte Patty alle mit ihrer Eis-und Brücken-Euphorie an, was sich hervorragend zu einem kleinen Stadtbummel kombinieren ließ.

Auch am Sonntag konnten die Hucks ausschlafen, ein reichhaltiges Frühstück in der Sonne genießen und sich anschließend für das erste Spiel des Tages gegen Marburg warm machen. Leider bekam der entspannte Morgen nicht allen Hucks so gut und erneute wirkte die Mannschaft noch nicht voll bei der Sache, als das Spiel losging. Nach einigen Drops und Missverständnissen, callten die Hucks ein Time-Out. Der Frust wurde abgeschüttelt und der Fokus wieder voll auf das Spiel gelenkt. Und es half. Anschließend spielten die Hucks konzentrierter und es gab keine doofen Drops oder unüberlegte Würfe mehr und das Spiel wurde mit 13:11 gewonnen.

Das letzte Spiel gegen Family Ultimate startete für einige von uns anscheinend recht überraschend, sodass sich die eine oder der andere erst auf dem Feld warmlaufen konnte. So gerieten wir direkt zum Start in einen deutlichen Punkte-Rückstand. Dank Surprise-Sideline-Support von Tea konnten wir uns nochmal zusammenreißen, die letzten Reserven mobilisieren und der Family mit einem konstanten Taktik-Wechsel in der Defense im Mittelfeld wieder einige Breaks abknöpfen. Gegen die knallharte Person-D insbesondere der Düsseldorfer Girls mussten wir richtig ackern, konnten dafür deren Switches von Zone zu Man kurz vor der Endzone regelmäßig zum schnellen Scoren nutzen. So retteten wir uns bis in den Universe-Punkt. 7 hochmotivierte Boyz and Görls starteten mit druckvoller Defense. Die Family sah sich zu einem flachen Laser quer durch die Mitte gezwungen, welcher ungesehen über einen Huck-Kopf hinweg rauschte und evtl sogar dessen Haaransatz ein wenig berührte. Der Wurf schien gerade noch außerhalb von Receiver-Reichweite zu landen, wurde jedoch im nächsten Moment schon mit einem spektakulären Layout von einem Familienmitglied kurz über der Grasnarbe abgegriffen. Ein verdienter Punkt und Sieg also für die Düsseldorfer.

Mit 3 Siegen und 2 Niederlagen konnten wir nicht nur von Seed 6 auf 3 hochklettern, sondern vor allem all die heißen Spiele gegen tolle Gegner nutzen, um uns für die kommende Saison einzuspielen. Das Wochenende wird somit als voller Erfolg verbucht. Vielen Dank an alle SpielerInnen für die durchweg heißen Matchups und an Frank N fürs Organisieren des Turniers!