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Damen: Saison-Vorbereitung bei den Disc Days

Wie schon im letzten Jahr nahm das Hucks Frauen Team an den Disc Days Cologne teil. Insgesamt 13 Teams nutzen das Ultimate Frisbee Turnier als Vorbereitung auf die anstehende Saison. Am Freitag Nachmittag fuhren wir mit dem Flixtrain nach Köln. Dank Wein, Essen und Liegeabteil entpuppte sie die Fahrt als sehr entspannte Anreise, auch wenn wir nach 6,5 Stunden Fahrt glücklich waren, als wir in Köln ankamen. 

Nach einem super Frühstück am Samstag und einem knackigen ersten Warm Up von Angi waren wir bereit für das 1. Spiel gegen die U24 Schweiz. Wir kamen gut ins Spiel. Spielten uns Offense anfangs gut durch und bereiteten den Schweizerinnen auch mit unserer Defense Probleme. Nach und nach kamen die Gegnerinnen jedoch besser ins Spiel. Der Wind bereitete beiden Teams Probleme. Während wir ein ums andere Mal die Scheibe kurz vor der gegnerischen Endzone wegwarfen, konnten die Schweizerinnen ihre Möglichkeiten oftmals nutzen. So gingen sie zur Mitte des Spiels mit 8:4 in Führung. Captain Angi machte dann während eine01_DDC Sa Schweizs Time Outs die Ansage, dass wir in der Defense eine Schippe drauf legen müssten. Das Marking war nicht heiß genug und im Feld wurde oftmals nicht die Seite gehalten. Wir konnten uns so zwar nochmal Punkte erkämpfen, es reichte aber nicht, um den Schweizerinnen gefährlich zu werden. Sie gewannen 11:7. 

Als nächstes warteten SYC aus London auf uns. Das Spiel wurde im Live Stream übertragen und kann hier noch einmal angeschaut werden. Jedoch zeigten wir uns in diesem Spiel von unserer schwächsten Seite. Unzählige Drops und Fehlwürfe führten dazu, dass wir überhaupt nicht ins Spiel kamen und SYC das Spiel deutlich gewann. Lediglich zwei Mal konnten wir unsere Offense durchbringen. Das 2:11 Endergebnis spiegelt das Spiel sehr gut wieder. 

Gegen das Nationalteam aus den Niederlanden war Wiedergutmachung angesagt. Wir starten mit der Defense und holten uns direkt den ersten Break. Die Niederländerinnen ließen sich davon jedoch irritieren, sondern zogen anschließend ihr Spiel auf. Wir kamen mit dem aufkommenden Wind nicht klar und fabrizierten einen Turn nach dem anderen. Der Green rollte nicht, wir konnten keinen Raumgewinn machen, der Gegner nutzte jeden Drop aus und ging schnell mit 6:1 in Führung. Dann kamen wir noch noch ins Spiel und konnten unsere Offenses auch durchbringen. In der Defense gelang es uns aber nicht (abgesehen von einem starken Handblock von Babs) Holländerinnen in arge Schwierigkeiten zu bringen. 5:10 verloren wir dieses Spiel. 

Im letzten Spiel am Samstag durften wir gegen BlackFoxx aus Freiburg spielen. Dieses Spiel war durchgängig auf Augenhöhe. Wir waren wesentlich heißer in der Defense. Jedoch zogen sich diverse Drops und einfach Fehlwürfe auch durch dieses Spiel. Bis zum 3:4 wurden die Punkte hin- und hergetradet, dann zogen die Freiburgerinnen bis zum 3:7 davon. Dennoch hörten wir nicht auf zu kämpfen und auch der Gegner hatte einige Fehler (beispielsweise ein gedroppter Pull), die wir nutzen konnten. So kamen wir bis zum 6:7 heran und konnten das Spiel noch einmal spannend machen. Beide Team wurden scheinbar müde, bauten viele Fehler ein und die Punkte wurden zum Ende des Spiels immer länger. Die Freiburgerinnen ließen sich die Führung nicht mehr nehmen und gewannen das Spiel mit 11:7. 04_DDC Sa Abendessen

Den Samstag ließen wir entspannt mit Abendessen, Eis und Bierchen ausklingen. Das erste Spiel am Sonntag sollten wir gegen “No Team” bestreiten. Da kurzfristig vor Turnierbeginn ein Team in der Damen Division abgesagt hatte, wurde das „No Team“ als Platzhalter “gegründet”, um den Spielplan nicht durcheinanderzubringen. Konkret hieß Spiel gegen “No Team” – kein Spiel. Das bedeutete dann auch an einem Turniersonntag ungewöhnlich lange schlafen und ein langes, ausgiebiges, entspanntes Frühstück genießen zu können.

Richtig los ging es erst um 11:50 Uhr gegen die Bonobabes aus Bochum. Nach einem langen und heißen Warm Up von Sophie kamen wir super ins Spiel und starten auch direkt mit einem Break. Bis zum 4:4 tradeten wir die Punkte. Dann zogen wir davon. Die Zone bereitete den Bochumerinnen ordentlich Probleme. Auch wenn wir unsere Offense das eine um eine andere Mal nicht einfach durchspielen konnten, so konnten wir uns mit unserer Defense die Scheibe jedes Mal wieder zurückholen und im nächsten Versuch den Punkt machen. So stand es zwischenzeitlich 13:4. Wie schon am Samstag machten wir in der Offense sehr viele unforced errors. Jedoch ließen wir uns das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und gewannen deutlich mit 15:9. 

06a_Teamfoto Hucks

Die Frauen Division gewann die Belgische Nationalmannschaft in einem heißen, engen Finale mit 14:13 gegen die Seagulls aus Hamburg.

Vielen Dank an Maike und Jensi für die Sideline und den Live-Ticker für die Daheimgebliebenen #bestesideline

Wir konnten das Turnier gut als Vorbereitung für die anstehende Saison nutzen. Wir stellten fest, dass die Taktiken schon gut sitzen und, dass uns Coach B ordentlich fit für die Saison gemacht hat. Allerdings stellten wir auch fest, dass es vor allen Dingen bei den Basics – fangen und werfen – Aufholpotenzial gibt. Auch in der Defense müssen wir noch einiges drauflegen und heißer werden. Daran wird in den nächsten Wochen gearbeitet und dann können wir positiv und gespannt die kommende Saison angehen. 

Ausführliche Ergebnisse gibt es hier.

#wasreimtsichaufwanneeickel